DCF vs. Multiple-Methode: Welcher Wert ist realistisch?
Veröffentlicht von TRUSTA M&A Advisory • 8 min Lesezeit
Die Preisfindung gehört zu den sensibelsten Phasen einer Transaktion. Während Inhaber oft den historischen Schweiß und ihr Herzblut bewerten, stützen sich Käufer auf reine Zukunftsaussichten und finanzmathematische Modelle.
Die Multiplikator-Methode (Multiples)
Dies ist die gängigste Methode für den schnellen Marktabgleich bei KMU. Als Basis dient meist der bereinigte EBITDA, multipliziert mit einem Branchenfaktor (z.B. 5x bis 8x für Industrieunternehmen in der Schweiz). Der Vorteil liegt in der Einfachheit und der direkten Anbindung an reale Marktdaten.
Die Discounted Cash Flow (DCF) Methode
Das präzisere, zukunftsorientierte Modell. Hierbei werden zukünftige freie Cashflows prognostiziert und mit einem risikoadjustierten Zinssatz (WACC) auf den heutigen Tag diskontiert. Sie eignet sich hervorragend für stark wachsende Firmen, erfordert jedoch eine hohe Validität der Businessplanung.
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